Vitamine

Fettlösliche Vitamine

Vitamin D, E und K gehören zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine. In Verbindung mit dem Verzehr von Speiseöl können sie besonders gut vom Körper aufgenommen werden. Vitamin E und K werden vom Körper nicht selbst hergestellt und müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden.

Vitamin D / D3

Vitamin D wird von unserem Körper dringend benötigt. In Verbindung mit Calcium und Vitamin K stärkt es unter anderem unsere Knochen und Zähne, schützt vor einer Sonnenallergie sowie Erkältung. Zwar bildet unser Körper Vitamin D über Sonnenstrahlung in unserer Haut eigenständig, bei vielen Menschen jedoch nicht in ausreichender Menge. Gründe dafür sind beispielsweise Berufe, bei denen wir tagsüber in sonnengeschützten Gebäuden unsere Zeit verbringen. Aber auch Jahreszeit, Sonnenstand und das Alter beeinflussen die Aufnahme bzw. Produktion des Vitamins D. So zählen zu den Hauptrisikogruppen eines Vitamin-D-Mangels unter anderem Menschen ab einem Alter von 65 Jahren oder Menschen, die sich nur wenig oder gar nicht im Freien aufhalten. Bei älteren Menschen ab 65 Jahren nimmt die Fähigkeit der Vitamin-D-Bildung deutlich ab. Die Folgen eines Vitamin-D-Mangels können bei Erwachsenen Osteomalazie (Knochenerweichung) sowie Zahn- und Muskelprobleme hervorrufen. Typische Symptome sind zum Beispiel Knochen-, Rücken-, Nacken- oder Kopfschmerzen sowie Muskelschwäche.

Vitamin D wirkt nur optimal in Verbindung mit Vitamin K2

Wer regelmäßig Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, sollte auch zusätzlich das Vitamin K2 seinem Körper zuführen. Denn bei der Einnahme von Vitamin D produziert der Körper zusätzliche K2-abhängige Proteine, welche das Calcium im Körper transportieren. Diese Proteine können jedoch nur dann optimal aufgenommen werden, wenn ausreichend Vitamin K2 vorhanden ist.

Vitamin E

Vitamin E ist ein Sammelbegriff für fettlösliche Substanzen mit antioxidativen und nicht-antioxidativen Wirkungen. Die am häufigsten vorkommenden Vitamin-E-Formen werden Tocopherole und Tocotrienole genannt. Tocopherole wirken zum Schutz vor aggressiven Sauerstoffverbindungen (freie Radikale), die bei verschiedenen Stoffwechselprozessen im Körper entstehen. Vitamin E schützt die Zellen der Blutgefäße und beugt der Oxidation des ungünstigen LDL-Cholesterins vor, welches die Gefäßwände schädigt. Es unterstützt die Wundheilung, beugt Herzerkrankungen vor und kräftigt die Haare. Da es ebenso Funktionen in der Steuerung der Keimdrüsen hat, wird es daher auch als Antisterilitätsvitamin bezeichnet.
Manche Kosmetikhersteller fügen Vitamin E ihren Hautcremes und Sonnenschutzmitteln zu, weil es die Haut pflegen soll.

Vitamin K / K2

Vitamin K benötigt unser Körper unter anderem für eine funktionierende Blutgerinnung. Ein Vitamin-K-Mangel kann somit eine erhöte Blutung bei auftretenden Verletzungen zur Folge haben. Vitamin K beugt Aterienverkalkungen vor und fördert deren Rückbildung. In Verbindung mit Calcium und Vitamin D, stärkt Vitamin K unserer Zähne und Knochen und beugt Herzerkrankungen vor.

Wie bereits beim Vitamin D erklärt, hat man bei der Einnahme von Vitamin D3 einen erhöhten Bedarf an Vitamin K2.

 

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